Festlicher Weihnachtsbraten mit Rotwein-Zwiebelsauce – Klassisches Rezept
Willkommen in unserer festlichen Küche, wo wir uns heute einem wahren Klassiker der Weihnachtszeit widmen: einem zarten Weihnachtsbraten mit einer reichhaltigen Rotwein-Zwiebelsauce. Dieses Gericht verspricht nicht nur ein unvergessliches Geschmackserlebnis, sondern füllt auch Ihr Zuhause mit einem unwiderstehlichen Aroma von Wärme und Gemütlichkeit. Es ist die perfekte Wahl, um Ihre Lieben an den Feiertagen zu verwöhnen und gemeinsame Momente zu genießen.
Der Fokus liegt auf saftigem Rindfleisch, das durch eine tiefgründige, aromareiche Sauce veredelt wird. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diesen Braten mit einer exquisiten alkoholfreien Rotwein-Alternative zubereiten, die dem Geschmack in nichts nachsteht und dennoch die festliche Stimmung perfekt einfängt. Lassen Sie uns gemeinsam ein Gericht zaubern, das Ihre Gäste begeistern wird und in Erinnerung bleibt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Festlicher Genuss: Dieser Weihnachtsbraten ist das Herzstück jedes festlichen Menüs und beeindruckt mit seinem luxuriösen Geschmack. Er schafft eine besondere Atmosphäre und verwöhnt jeden Gaumen.
- Aromenvielfalt: Die Kombination aus zartem Rindfleisch, karamellisierten Zwiebeln und der tiefgründigen Rotwein-Zwiebelsauce ist einfach unwiderstehlich. Jede Komponente trägt zu einem harmonischen und komplexen Geschmack bei.
- Alkoholfreie Alternative: Wir verwenden eine sorgfältig ausgewählte alkoholfreie Alternative zu Rotwein, die den vollen Geschmack der Sauce bewahrt. So können alle Gäste, ob jung oder alt, bedenkenlos diesen Braten genießen.
- Eindrucksvoll und doch machbar: Auch wenn der Weihnachtsbraten auf den ersten Blick komplex wirken mag, ist die Zubereitung mit unserer detaillierten Anleitung gut zu meistern. Sie werden stolz auf das Ergebnis sein.
- Wandelbar und vielseitig: Der Braten lässt sich hervorragend mit verschiedenen Beilagen kombinieren und an individuelle Vorlieben anpassen. Entdecken Sie die vielen Möglichkeiten, ihn immer wieder neu zu interpretieren.
Zutaten, die du brauchst
Qualität ist König: Für einen wirklich außergewöhnlichen Weihnachtsbraten beginnen Sie mit den besten Zutaten, die Sie finden können. Hochwertiges Rindfleisch und frisches Gemüse sind entscheidend für den intensiven Geschmack dieses Festmahls. Investieren Sie in gute Produkte, um das volle Aroma zu entfalten.

- rindfleisch: 1,5 kg Rindfleisch, idealerweise Schulter oder Roastbeef, gut marmoriert für mehr Saftigkeit.
- zwiebeln: 4 große Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten, sie bilden die Basis der aromatischen Sauce.
- karotten: 2 mittelgroße Karotten, gewürfelt, für eine natürliche Süße und Farbe in der Sauce.
- sellerie: 1 Stange Sellerie, gewürfelt, bringt eine erdige Tiefe und zusätzliches Aroma.
- knoblauch: 3 Zehen Knoblauch, fein gehackt, für eine würzige Note, die sich wunderbar entfaltet.
- gemüsebrühe: 500 ml Gemüsebrühe, als flüssige Basis für die Sauce und zum Schmoren.
- rotwein (alkoholfrei): 250 ml alkoholfreier Rotwein oder hochwertiger Traubensaft, für die charakteristische Geschmacksnote ohne Alkohol.
- olivenöl: 3 EL Olivenöl, zum Anbraten des Fleisches und des Gemüses.
- thymian: 2 Zweige frischer Thymian oder 1 TL getrockneter, verleiht dem Braten ein würzig-frisches Aroma.
- lorbeerblatt: 1 Lorbeerblatt, für eine klassische, leicht herbe Würze, die gut zum Rindfleisch passt.
- salz und pfeffer: Nach Geschmack, zum Würzen des Fleisches und der Sauce während des gesamten Kochprozesses.
Die genauen Mengen für jede Zutat sowie detaillierte Angaben zur Zubereitung finden Sie übersichtlich in der vollständigen Rezeptkarte. Dort sind alle Informationen für ein perfektes Gelingen gebündelt.
Variationen
Für Vegetarier oder Veganer: Dieser festliche Braten lässt sich wunderbar in eine pflanzliche Variante umwandeln. Ersetzen Sie das Rindfleisch durch einen großen Sellerie- oder Kohlrabi-Braten, der langsam geschmort wird. Eine kräftige Gemüsebrühe und Pilze sorgen für Tiefe.
Sie könnten auch einen veganen Pilz-Nuss-Braten zubereiten und diesen mit der alkoholfreien Rotwein-Zwiebelsauce servieren. Die Sauce passt hervorragend zu den erdigen Aromen. Achten Sie darauf, die Brühe entsprechend anzupassen.
Eine Low-Carb-Option: Wer auf Kohlenhydrate achten möchte, kann die klassischen Beilagen ersetzen. Servieren Sie den Braten anstelle von Kartoffeln mit cremigem Blumenkohlpüree oder gedünstetem grünen Spargel. Ein knackiger Blattsalat ist ebenfalls eine leichte Ergänzung.
Die Sauce ist von Natur aus Low-Carb, da keine Stärke zum Binden verwendet werden muss, wenn sie ausreichend reduziert wird. Genießen Sie den vollen Geschmack ohne Reue.
Experimente mit anderen Fleischsorten: Obwohl Rindfleisch traditionell ist, können Sie auch andere Fleischsorten verwenden. Ein Schweinebraten oder ein Lammbraten eignen sich ebenfalls hervorragend und harmonieren mit der reichhaltigen Sauce. Achten Sie auf die unterschiedlichen Garzeiten.
Auch Wildfleisch wie Hirsch oder Reh kann dem Gericht eine ganz besondere, edle Note verleihen. Passen Sie die Schmorzeit entsprechend der Fleischart an.
Wie man Weihnachtsbraten mit Rotwein-Zwiebelsauce zubereitet
Schritt 1: Vorbereitung des Fleisches
Das Rindfleisch sorgfältig vorbereiten: Nehmen Sie das Rindfleisch mindestens eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur annehmen kann. Dies gewährleistet ein gleichmäßigeres Garen und eine zartere Textur des Fleisches. Tupfen Sie es gründlich trocken.
Würzen und Anbraten: Würzen Sie das gesamte Stück Rindfleisch rundherum großzügig mit frisch gemahlenem Salz und schwarzem Pfeffer. Erhitzen Sie in einem großen, ofenfesten Bräter oder einem Schmortopf, der groß genug für den Braten ist, das Olivenöl bei hoher Temperatur. Sobald das Öl leicht raucht, legen Sie das Fleisch vorsichtig in den Topf.
Braten Sie das Rindfleisch von allen Seiten scharf an, bis es eine schöne, goldbraune Kruste entwickelt hat. Dieser Schritt, auch bekannt als Searing, ist entscheidend für die Bildung von Röstaromen, die dem Braten einen tiefen, komplexen Geschmack verleihen. Nehmen Sie das angebratene Fleisch dann aus dem Bräter und legen Sie es beiseite.
Schritt 2: Gemüse anbraten
Aromen entfalten: Im gleichen Bräter, in dem das Fleisch angebraten wurde, befinden sich nun wertvolle Bratrückstände, die als “Fond” bezeichnet werden. Diese Reste sind voller Geschmack und bilden die Grundlage für Ihre Sauce. Reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe.
Geben Sie die geschnittenen Zwiebelringe, gewürfelten Karotten, den Sellerie und den gehackten Knoblauch in den Bräter. Braten Sie das Gemüse bei mittlerer Hitze an. Rühren Sie dabei regelmäßig um.
Lassen Sie das Gemüse etwa 8-10 Minuten schmoren, bis die Zwiebeln glasig sind und beginnen, leicht zu karamellisieren. Die Süße der Zwiebeln und die erdigen Aromen des restlichen Gemüses werden sich jetzt wunderbar entfalten und die Basis für die Sauce legen.
Schritt 3: Rotwein hinzufügen
Ablöschen und Deglasieren: Gießen Sie den alkoholfreien Rotwein oder Traubensaft in den Bräter zum angebratenen Gemüse. Erhöhen Sie die Hitze leicht und lassen Sie die Flüssigkeit kurz aufkochen. Verwenden Sie einen Holzlöffel oder Spatel, um alle Bratrückstände vom Boden des Bräters zu lösen.
Dieser Vorgang, das sogenannte Deglasieren, ist entscheidend, um die konzentrierten Aromen, die sich am Boden des Topfes gebildet haben, in die Sauce zu integrieren. Lassen Sie den Rotwein oder Traubensaft etwa 2-3 Minuten einkochen, bis die Flüssigkeit um etwa die Hälfte reduziert ist. Dies intensiviert den Geschmack erheblich.
Die entstehende Flüssigkeit nimmt die vollen Aromen des Fleisches und des Gemüses auf und bildet eine reichhaltige Grundlage für die spätere Sauce. Dieser Schritt ist ein wahrer Geschmacksbooster.
Schritt 4: Fleisch und Gewürze hinzufügen
Alles zusammenfügen: Legen Sie das zuvor angebratene Rindfleisch wieder zurück in den Bräter, direkt auf das Gemüse und die eingekochte Rotwein-Mischung. Gießen Sie die Gemüsebrühe hinzu, bis das Fleisch etwa zu zwei Dritteln bedeckt ist. Achten Sie darauf, dass der Braten nicht vollständig untertaucht.
Fügen Sie nun die frischen Thymianzweige oder den getrockneten Thymian sowie das Lorbeerblatt hinzu. Diese Kräuter geben während des Schmorprozesses ihr volles Aroma ab und verleihen dem Braten eine klassische, würzige Note. Bringen Sie die gesamte Flüssigkeit im Bräter langsam zum Kochen.
Sobald die Flüssigkeit kocht, schalten Sie die Herdplatte aus. Ihr Braten ist nun bereit für den Ofen, wo er seine Zartheit entwickeln wird.
Schritt 5: Schmoren
Der Weg zur Zartheit: Decken Sie den Bräter mit einem passenden Deckel fest ab, um sicherzustellen, dass keine Flüssigkeit oder Aroma entweicht. Stellen Sie den Bräter in den vorgeheizten Ofen bei 160 °C (Umluft). Schmoren Sie das Fleisch für ca. 2 bis 2,5 Stunden.
Die lange, langsame Garzeit bei niedriger Temperatur ist der Schlüssel, um das Rindfleisch unglaublich zart und saftig zu machen. Während des Schmorens brechen die Bindegewebsfasern des Fleisches langsam auf, was zu einer butterweichen Konsistenz führt. Überprüfen Sie gelegentlich den Flüssigkeitsstand und übergießen Sie den Braten etwa alle 30-45 Minuten mit der Sauce. Dies hält das Fleisch feucht und sorgt für eine gleichmäßige Aromatisierung.
Die genaue Garzeit kann je nach Dicke und Art des Rindfleischs variieren. Das Fleisch ist fertig, wenn es sich mit einer Gabel leicht zerteilen lässt. Für präzisere Ergebnisse können Sie ein Fleischthermometer verwenden; die Kerntemperatur sollte dann 90-95 °C betragen.
Schritt 6: Sauce vollenden
Sauce vorbereiten: Sobald der Braten zart gegart ist, nehmen Sie den Bräter aus dem Ofen. Heben Sie das Fleisch vorsichtig heraus und legen Sie es auf ein Schneidebrett oder eine Platte. Decken Sie es locker mit Alufolie ab und lassen Sie es für mindestens 10-15 Minuten ruhen.
Während das Fleisch ruht, passieren Sie die restliche Flüssigkeit und das Gemüse durch ein feines Sieb in einen separaten Topf. Drücken Sie dabei das Gemüse gut aus, um möglichst viel Geschmack zu gewinnen. Entsorgen Sie die festen Rückstände, Thymianzweige und das Lorbeerblatt.
Geschmack intensivieren: Bringen Sie die gesiebte Sauce in dem Topf auf dem Herd zum Kochen. Lassen Sie sie bei mittlerer Hitze für einige Minuten köcheln, damit sie leicht eindickt und die Aromen sich konzentrieren. Wenn Sie eine dickere Sauce bevorzugen, können Sie diese nach Belieben mit etwas Speisestärke binden. Rühren Sie dazu 1-2 Teelöffel Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt und rühren Sie es langsam in die kochende Sauce, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Schmecken Sie die Sauce mit Salz und Pfeffer ab.
Schritt 7: Anrichten
Servierbereit: Schneiden Sie das ausgeruhte Fleisch mit einem scharfen Messer in gleichmäßige Scheiben. Das Ruhen des Fleisches ist entscheidend, da sich die Fleischsäfte so wieder im ganzen Braten verteilen können. Dadurch bleibt das Fleisch besonders saftig und zart.
Arrangieren Sie die Fleischscheiben ansprechend auf vorgewärmten Tellern. Übergießen Sie die Scheiben großzügig mit der heißen, aromatischen Rotwein-Zwiebelsauce. Diese bildet nicht nur eine geschmackliche, sondern auch eine optische Krönung des Gerichts.
Profi-Tipps für Weihnachtsbraten mit Rotwein-Zwiebelsauce
Das richtige Fleischstück wählen: Tipp: Für einen besonders zarten Braten eignen sich Teilstücke wie die Rinderschulter, Hochrippe oder Roastbeef hervorragend. Diese Stücke enthalten genug Bindegewebe, das beim langen Schmoren wunderbar zart wird und dem Fleisch viel Geschmack verleiht. Lassen Sie sich vom Metzger beraten.
Die perfekte Kruste: Geheimnis: Braten Sie das Fleisch in mehreren Schritten scharf an, falls Ihr Bräter nicht groß genug ist, um das Fleisch in einem Stück zu wenden. Eine gute Bräunung ist essentiell für tiefe Röstaromen, die die Grundlage für die Sauce bilden. Haben Sie keine Angst vor hoher Hitze zu Beginn.
Ruhe bewahren: Wichtig: Lassen Sie den Braten nach dem Schmoren und vor dem Anschneiden unbedingt 10-15 Minuten ruhen. Decken Sie ihn locker mit Alufolie ab. So können sich die Fleischsäfte im Inneren verteilen, was das Fleisch saftiger und zarter macht. Dieser Schritt wird oft unterschätzt.
Sauce veredeln: Extra-Tipp: Um die Sauce noch intensiver zu machen, können Sie während des Anbratens der Zwiebeln einen Teelöffel Zucker hinzufügen und diese leicht karamellisieren lassen. Das verleiht der Sauce eine zusätzliche Süße und Tiefe, die hervorragend zum Rindfleisch passt. Experimentieren Sie auch mit einem Schuss Balsamico zum Schluss.
Alkoholfreie Alternativen mit Geschmack: Variante: Wenn Sie keinen alkoholfreien Rotwein zur Hand haben, können Sie auch eine Mischung aus kräftigem Traubensaft und einem Schuss dunklem Balsamico-Essig verwenden. Eine andere Möglichkeit ist eine hochwertige dunkle Gemüsebrühe, eventuell angereichert mit etwas Tomatenmark und einer Prise Zucker. Diese Alternativen bieten ebenfalls eine hervorragende Geschmacksbasis.
Serviervorschläge für Weihnachtsbraten mit Rotwein-Zwiebelsauce
Dekoration
Ansprechende Optik: Dekorieren Sie den fertig geschnittenen Weihnachtsbraten und die Teller mit frischen Kräutern wie gehackter Petersilie oder kleinen Thymianzweigen. Ein paar Cranberries oder Granatapfelkerne verleihen nicht nur einen farblichen Akzent, sondern auch eine fruchtige Note. Ein Blick auf Pinterest kann Ihnen weitere Inspirationen für die Präsentation geben.
Ein feiner Schuss gutes Olivenöl über dem Fleisch kurz vor dem Servieren kann den Glanz erhöhen. Auch essbare Blüten, falls verfügbar, schaffen einen besonderen Wow-Effekt.
Beilagen
Klassische Begleiter: Zu diesem festlichen Braten passen traditionelle deutsche Beilagen hervorragend. Denken Sie an selbstgemachte Kartoffelklöße, Spätzle oder cremiges Kartoffelgratin. Auch Salzkartoffeln oder knusprige Bratkartoffeln sind eine köstliche Wahl.
Als Gemüsebeilage empfehle ich Rotkohl (gerne mit Apfelstücken), Rosenkohl mit Speck oder glasierten Karotten. Eine weitere Möglichkeit sind gedünstete grüne Bohnen mit etwas Bohnenkraut. Für weitere Ideen rund um das Hauptgericht schauen Sie auf unsere Abendessen-Rezepte.
Kreative Servierideen
Ein komplettes Menü: Beginnen Sie Ihr Festtagsmenü mit einer leichten Vorspeise, wie einer cremigen Maronensuppe oder einem Feldsalat mit Nüssen. Servieren Sie den Braten als Hauptgang und bieten Sie dazu eine Auswahl an passenden Getränken. Denken Sie auch an eine süße Nachspeise, um das Menü abzurunden.
Für ein Buffet können Sie den Braten in Scheiben vorlegen und die Sauce separat in einer Sauciere anbieten. So können sich Ihre Gäste selbst bedienen und die Portionen nach Belieben zusammenstellen. Eine kleine Schale mit der Rotwein-Zwiebelsauce sollte immer bereitstehen.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Sichere Lagerung: Wenn vom festlichen Weihnachtsbraten Reste übrig bleiben, lassen Sie das Fleisch und die Sauce zunächst vollständig abkühlen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Bildung von Bakterien zu verhindern. Teilen Sie das Fleisch am besten in einzelne Portionen.
Verpacken Sie das Fleisch und die Sauce separat in luftdichte Behälter oder wickeln Sie sie fest in Frischhaltefolie ein. Im Kühlschrank sind die Reste so bis zu 3 Tage haltbar. Achten Sie auf eine hygienische Aufbewahrung.
Einfrieren
Längere Haltbarkeit: Für eine längere Lagerung können Sie sowohl das Fleisch als auch die Sauce problemlos einfrieren. Verpacken Sie beides portionsweise in gefriergeeigneten Behältern oder speziellen Gefrierbeuteln. Beschriften Sie die Behälter unbedingt mit Datum.
Im Gefrierschrank hält sich der Weihnachtsbraten bis zu 3 Monate ohne nennenswerten Qualitätsverlust. Das ist ideal, um auch nach den Feiertagen noch in den Genuss dieses Festmahls zu kommen. Tiefkühlkost ist eine praktische Lösung.
Aufwärmen
Schonendes Erwärmen: Zum Aufwärmen lassen Sie eingefrorenes Fleisch und Sauce am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen. Erhitzen Sie das Fleisch dann vorsichtig in der Mikrowelle auf mittlerer Stufe oder im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 120-140 °C), bis es vollständig durchgewärmt ist. Fügen Sie eventuell einen Schuss Brühe hinzu, um Austrocknen zu verhindern.
Die Sauce können Sie langsam in einem Topf auf dem Herd erhitzen. Bei Bedarf können Sie einen weiteren Schuss Flüssigkeit hinzufügen, falls sie zu dick geworden ist. Achten Sie darauf, dass Fleisch und Sauce vollständig erhitzt sind, bevor Sie sie servieren.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich für diesen Weihnachtsbraten auch ein anderes Rindfleischstück verwenden und wie wirkt sich das auf die Garzeit aus?
Ja, Sie können durchaus andere Teilstücke des Rindes für diesen Braten verwenden, was sich auf die Textur und die benötigte Garzeit auswirken kann. Für Schmorbraten eignen sich neben Schulter oder Roastbeef auch die Oberschale, Unterschale oder Teile der Hüfte. Weniger fettreiche Stücke wie die Oberschale könnten eine etwas kürzere Schmorzeit benötigen, um nicht trocken zu werden, während stärker marmorierte Stücke wie die Hochrippe länger geschmort werden können, um ihre volle Zartheit zu entfalten. Es ist ratsam, ein Fleischthermometer zu verwenden; die ideale Kerntemperatur für einen zarten Schmorbraten liegt zwischen 90 und 95 °C. -
Welche Möglichkeiten gibt es, die Rotwein-Zwiebelsauce ohne Speisestärke zu binden oder zu verfeinern?
Es gibt mehrere exzellente Methoden, um Ihre Rotwein-Zwiebelsauce ohne den Einsatz von Speisestärke zu binden und ihr eine samtige Textur zu verleihen. Die einfachste Methode ist das weitere Reduzieren der Sauce bei stärkerer Hitze, wodurch sie durch Verdampfung der Flüssigkeit auf natürliche Weise eindickt und die Aromen konzentriert. Alternativ können Sie einen Teil des geschmorten Gemüses, insbesondere die Zwiebeln, pürieren und zur Sauce zurückgeben, was eine cremige Bindung und intensiveren Geschmack bietet. Eine klassische französische Methode ist das Einrühren von eiskalter Butterwürfeln (Montieren) am Ende des Kochprozesses; dies verleiht der Sauce Glanz und eine leichte Bindung, ohne sie zu verdicken. -
Kann der Weihnachtsbraten komplett am Vortag vorbereitet werden und wie bewahre ich ihn am besten auf, um ihn dann am Festtag zu servieren?
Ja, der Weihnachtsbraten lässt sich hervorragend am Vortag komplett zubereiten, was Ihnen am Festtag viel Stress erspart. Schmoren Sie den Braten vollständig und lassen Sie ihn dann mitsamt der Sauce im Bräter oder in einem luftdichten Behälter vollständig abkühlen. Stellen Sie ihn dann in den Kühlschrank. Am Festtag nehmen Sie den Braten und die Sauce etwa eine Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit sie Raumtemperatur annehmen können. Erhitzen Sie den Braten dann langsam im Ofen bei einer moderaten Temperatur von etwa 130-140 °C, abgedeckt mit Alufolie, bis er durchgewärmt ist. Die Sauce können Sie separat in einem Topf auf dem Herd erwärmen. Dieser Vorbereitungsschritt sorgt für einen entspannten Festtag und oft sogar für einen noch intensiveren Geschmack, da die Aromen über Nacht gut durchziehen können.
Weihnachtsbraten Mit Rotwein Zwiebelsauce
Weihnachtsbraten Mit Rotwein Zwiebelsauce – ein Gericht, das nicht nur den Gaumen verwöhnt, sondern auch die festliche Atmosphäre an den Weihnachtstagen perfekt untermalt. Der zarte, saftige Rinderbraten, liebevoll mariniert und im Ofen gegart, entfaltet sein volles Aroma und wird durch die reichhaltige Zwiebelsauce zu einem wahren Festmahl.
- Prep Time: 30 minutes
- Cook Time: 150 minutes
- Total Time: 180 minutes
- Yield: 0 servings
- Category: Main Course
- Method: Schmoren und Anbraten
- Cuisine: Global
Ingredients
Zutaten für den Weihnachtsbraten
- Bratenfleisch: 1,5 kg Rindfleisch (z. B. Schulter oder Roastbeef)
- Zwiebeln: 4 große, in Ringe geschnitten
- Karotten: 2, gewürfelt
- Sellerie: 1 Stange, gewürfelt
- Knoblauch: 3 Zehen, fein gehackt
- Gemüsebrühe: 500 ml
- Rotwein: 250 ml (ersatzweise Traubensaft)
- Olivenöl: 3 EL
- Thymian: 2 Zweige, frisch oder 1 TL getrocknet
- Lorbeerblatt: 1
- Salz und Pfeffer: nach Geschmack
Instructions
Zubereitung
- Vorbereitung des Fleisches: Das Rindfleisch rundherum mit Salz und Pfeffer würzen. In einem großen Bräter das Olivenöl erhitzen und das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten, bis es eine schöne Bräunung hat. Dann das Fleisch herausnehmen und beiseitelegen.
- Gemüse anbraten: Im gleichen Bräter die Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Knoblauch hinzufügen. Das Gemüse bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.
- Rotwein hinzufügen: Den Rotwein oder Traubensaft in den Bräter gießen und kurz aufkochen lassen. Dabei den Bratensatz vom Boden des Bräters lösen.
- Fleisch und Gewürze hinzufügen: Das angebratene Rindfleisch wieder in den Bräter legen. Gemüsebrühe, Thymian und Lorbeerblatt hinzufügen. Alles zum Kochen bringen.
- Schmoren: Den Bräter mit einem Deckel abdecken und im vorgeheizten Ofen bei 160 °C (Umluft) ca. 2 bis 2,5 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch zart ist. Gelegentlich den Braten mit der Sauce übergießen.
- Sauce vollenden: Nach dem Schmoren das Fleisch herausnehmen und warm halten. Die Sauce durch ein Sieb gießen und in einem Topf aufkochen. Nach Belieben mit etwas Stärke binden, um die Sauce zu verfeinern.
- Anrichten: Das Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Rotwein-Zwiebelsauce servieren.
Notes
Tipps und Variationen
- Wählen Sie ein gut marmoriertes Stück Rindfleisch für mehr Geschmack und Saftigkeit.
- Für eine alkoholfreie Variante verwenden Sie Traubensaft oder eine Mischung aus Gemüsebrühe und Balsamico-Essig.
- Die Zwiebeln können auch durch Schalotten ersetzt werden, um eine mildere Note zu erzielen.
Serviervorschläge
Für eine festliche Präsentation des Weihnachtsbratens können Sie ihn mit Beilagen wie Kartoffelknödeln, Rotkohl oder Bratkartoffeln servieren. Ein frischer grüner Salat passt ebenfalls gut dazu. Um das Gericht stilvoll zu garnieren, können Sie frische Kräuter wie Petersilie oder Thymian darüber streuen. Servieren Sie dazu einen vollmundigen Traubensaft oder ein alkoholfreies Getränk, das die Aromen des Gerichts unterstreicht.
Lagerung
Wenn Sie Reste vom Weihnachtsbraten haben, lassen Sie das Fleisch und die Sauce zunächst vollständig abkühlen. Wickeln Sie die Fleischstücke und die Sauce separat in Frischhaltefolie oder geben Sie sie in luftdichte Behälter. Im Kühlschrank sind die Reste bis zu 3 Tage haltbar. Für eine längere Lagerung können Sie das Fleisch und die Sauce auch portionsweise einfrieren. Zum Aufwärmen das Fleisch vorsichtig in der Mikrowelle oder im Ofen bei niedriger Temperatur erhitzen, bis es durchwärmt ist.
Nutrition
- Serving Size: 1 serving
- Calories: 0 kcal
- Sugar: 0g
- Sodium: 0mg
- Fat: 0g
- Saturated Fat: 0g
- Carbohydrates: 0g
- Fiber: 0g
- Protein: 0g
- Cholesterol: 0mg
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