Engelsaugen – Das beste Rezept für leckere Weihnachtskekse

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Willkommen in der wunderbaren Welt des Backens, wo der unwiderstehliche Duft frisch gebackener Engelsaugen Ihre Küche in ein wahres Paradies verwandelt. Diese zarten Butterkekse, gefüllt mit fruchtiger Marmelade und leicht bestäubt mit Puderzucker, sind weit mehr als nur ein einfaches Gebäck. Sie sind eine Hommage an die Kindheit und wecken festliche Erinnerungen bei jedem Bissen.

Mit unserem detaillierten Rezept gelingt Ihnen diese traditionelle Leckerei mühelos und wird garantiert zum Highlight auf jedem Kaffeetisch oder Plätzchenteller. Entdecken Sie die Freude am Backen und zaubern Sie Engelsaugen, die nicht nur himmlisch aussehen, sondern auch unvergesslich schmecken. Machen Sie sich bereit, Ihre Backschürze anzulegen und diese süßen Kunstwerke zu kreieren.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Einfache Zubereitung: Auch Backanfänger werden mit diesem unkomplizierten Rezept schnell und erfolgreich himmlische Engelsaugen zaubern. Die Schritte sind klar definiert und leicht nachvollziehbar, sodass das Backen zum Vergnügen wird.
  • Wandelbarer Genuss: Ob mit klassischer Himbeer- oder Aprikosenmarmelade, dieses Rezept lässt sich wunderbar an persönliche Vorlieben anpassen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Fruchtfüllungen und kreieren Sie immer wieder neue Geschmackserlebnisse.
  • Festliche Atmosphäre: Der herrliche Duft und der Anblick dieser liebevoll gebackenen Plätzchen verbreiten sofort eine gemütliche und festliche Stimmung. Sie sind die perfekte Ergänzung für die Weihnachtszeit oder jede andere besondere Gelegenheit.
  • Perfekt zum Verschenken: Selbstgemachte Engelsaugen sind ein liebevolles Geschenk, das von Herzen kommt und große Freude bereitet. Verpacken Sie sie schön und überraschen Sie Freunde oder Familie mit dieser süßen Geste.
  • Tradition mit Herz: Dieses Rezept ehrt die Backtradition und bringt Generationen an einem Tisch zusammen, um gemeinsam zu genießen. Es ist eine Gelegenheit, alte Erinnerungen aufleben zu lassen und neue zu schaffen.

Zutaten, die du brauchst

Für die besten Engelsaugen ist die Auswahl hochwertiger Zutaten entscheidend, da sie maßgeblich den Geschmack und die Textur beeinflussen. Achten Sie darauf, alle Komponenten frisch und von guter Qualität zu wählen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Zimmerwarme Zutaten sind essenziell für einen perfekt cremigen Teig und eine harmonische Mischung.

Engelsaugen – Das beste Rezept für leckere Weihnachtskekse

  • 250 g butter: Eine gute, zimmerwarme Butter ist das Geheimnis für einen wunderbar zarten und mürben Teig, der auf der Zunge zergeht. Alternativ können Sie für eine milchfreie Variante auch hochwertige Margarine verwenden, die ebenfalls zimmerwarm sein sollte.
  • 125 g puderzucker: Dieser fein gemahlene Zucker sorgt für die perfekte Süße und eine besonders feine Textur der Plätzchen, ohne dass sich Zuckerkristalle bemerkbar machen. Für einen noch komplexeren Geschmack oder als Alternative ist auch die Verwendung von feinem Rohrzucker denkbar.
  • 1 päckchen vanillezucker: Er verleiht den Engelsaugen ihr charakteristisches, warmes Aroma und rundet den Geschmack perfekt ab. Sie können ihn auch durch das Mark einer halben Vanilleschote oder einen Teelöffel Vanilleextrakt ersetzen, um den Vanillegeschmack zu intensivieren.
  • 1 ei: Das Ei dient als wichtiges Bindemittel und verleiht dem Teig Struktur und Geschmeidigkeit, wodurch er sich gut verarbeiten lässt. Für eine vegane Version können Sie einen Esslöffel Apfelmus oder ein Chia-Ei (1 EL Chiasamen mit 3 EL Wasser) als Ersatz nutzen.
  • 350 g weizenmehl typ 405: Dieses helle Mehl ist ideal für feines Gebäck und sorgt für die gewünschte leichte und mürbe Konsistenz der Engelsaugen. Für eine rustikalere Note oder mehr Ballaststoffe ist auch eine Mischung mit einem Teil Vollkornmehl möglich. Erfahren Sie mehr über Weizenmehl auf Wikipedia.
  • 1 prise salz: Eine kleine Prise Salz ist ein Geschmacksverstärker und hebt die Süße und die anderen Aromen im Teig hervor. Es balanciert die Geschmacksnoten perfekt aus und sorgt für ein ausgewogenes Geschmacksprofil.
  • konfitüre oder marmelade: Klassisch wird oft Himbeermarmelade verwendet, aber auch Aprikosen-, Erdbeer- oder Johannisbeermarmelade passen hervorragend und bieten geschmackliche Abwechslung. Achten Sie auf eine nicht zu flüssige Konsistenz, damit die Füllung schön in den Vertiefungen bleibt.
  • puderzucker zum bestäuben: Der abschließende Puderzuckerüberzug verleiht den Engelsaugen nicht nur ein wunderschönes, winterliches Aussehen, sondern auch eine zusätzliche Süße und Textur. Er ist das i-Tüpfelchen auf diesen festlichen Keksen. Mehr Details zu Puderzucker finden Sie auf Wikipedia.

Die genauen Mengenangaben für dieses himmlische Rezept finden Sie detailliert in unserer praktischen Rezeptkarte am Ende des Beitrags. Dort sind alle Zutaten präzise aufgeführt, um Ihnen die Zubereitung so einfach wie möglich zu machen.

Variationen

Vegane Engelsaugen: Für eine rein pflanzliche Version ersetzen Sie die Butter durch eine hochwertige vegane Margarine oder Kokosöl. Das Ei lässt sich ideal durch einen Esslöffel Apfelmus oder ein Chia-Ei (1 EL Chiasamen mit 3 EL Wasser) ersetzen. Achten Sie darauf, dass die gewählte Marmelade ebenfalls vegan ist.

Low-Carb-Engelsaugen: Reduzieren Sie den Kohlenhydratgehalt, indem Sie Weizenmehl durch eine Mischung aus Mandelmehl und Kokosmehl ersetzen. Verwenden Sie Erythrit oder Xylit anstelle von Puderzucker und wählen Sie zuckerreduzierte Marmeladen oder selbstgemachte Füllungen ohne zusätzlichen Zucker.

Glutenfreie Variante: Ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine fertige glutenfreie Backmischung oder eine Kombination aus Reismehl, Maisstärke und Guarkernmehl. Stellen Sie sicher, dass alle anderen Zutaten ebenfalls glutenfrei sind, um Kontaminationen zu vermeiden.

Nussige Engelsaugen: Für ein intensiveres Aroma können Sie einen Teil des Mehls durch fein gemahlene Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse ersetzen. Dies verleiht den Keksen eine zusätzliche Tiefe und eine angenehme Textur.

Schokoladen-Engelsaugen: Fügen Sie dem Teig Kakaopulver hinzu, um dunkle Engelsaugen zu erhalten, die hervorragend zu hellen Füllungen passen. Eine Füllung aus geschmolzener Schokolade oder Haselnusscreme rundet diese Variante perfekt ab.

Wie man Engelsaugen zubereitet

Schritt 1: Die Basis – Butter, Zucker und Vanille cremig schlagen

Vorbereitung ist alles: Nehmen Sie die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit sie zimmerwarm und weich ist. Dies ist entscheidend, um sie mit den Zuckern zu einer luftigen, cremigen Masse verarbeiten zu können. Eine zu kalte Butter würde Klumpen bilden und sich nur schwer verbinden lassen.

In einer großen Rührschüssel geben Sie die weiche Butter zusammen mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker. Beginnen Sie, diese Zutaten mit einem Handmixer oder in einer Küchenmaschine auf mittlerer bis hoher Stufe cremig zu schlagen. Dies kann einige Minuten dauern, bis eine helle, schaumige Konsistenz erreicht ist.

Das Ei hinzufügen: Sobald die Butter-Zucker-Mischung luftig ist, fügen Sie das Ei hinzu. Schlagen Sie die Masse weiter, bis das Ei vollständig eingearbeitet ist und die Mischung eine homogene Konsistenz hat. Achten Sie darauf, dass alle Zutaten gut miteinander verbunden sind, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

Schritt 2: Mehl und Salz sorgfältig einarbeiten

Mehl sieben für Feinheit: In einer separaten Schüssel sieben Sie das Weizenmehl zusammen mit der Prise Salz. Das Sieben des Mehls ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt, der dazu beiträgt, Klümpchen zu vermeiden und dem Teig eine besonders feine Textur zu verleihen. Die Prise Salz betont zudem die Süße der Plätzchen.

Geben Sie die gesiebte Mehlmischung schrittweise zur Butter-Ei-Masse. Verwenden Sie den Handmixer auf niedrigster Stufe oder einen Teigschaber, um das Mehl vorsichtig unterzuheben. Kneten Sie den Teig nur so lange, bis sich alle Zutaten gerade eben zu einem glatten Teig verbunden haben.

Nicht überkneten: Ein häufiger Fehler ist das Überkneten des Teigs, besonders bei Mürbeteig. Zu langes Kneten kann dazu führen, dass die Engelsaugen später hart und zäh werden, da sich das Gluten im Mehl zu stark entwickelt. Ein zarter, mürber Teig ist das Ziel, der auf der Zunge zergeht.

Schritt 3: Teigruhe – Geduld zahlt sich aus

Die Bedeutung der Ruhezeit: Sobald der Teig fertig ist, formen Sie ihn zu einer Kugel oder einem flachen Rechteck. Wickeln Sie den Teig anschließend fest in Frischhaltefolie ein. Dies verhindert, dass er austrocknet und nimmt keine fremden Gerüche aus dem Kühlschrank an.

Legen Sie den eingewickelten Teig für mindestens 30 Minuten, idealerweise aber eine Stunde, in den Kühlschrank. Die Kälte festigt die Butter im Teig, wodurch er sich später besser ausrollen und ausstechen lässt. Zudem können sich während dieser Ruhezeit die Aromen perfekt entfalten und harmonisieren.

Tipp für Ungeduldige: Wenn es schnell gehen muss, können Sie den Teig auch für etwa 15-20 Minuten in das Gefrierfach legen. Achten Sie jedoch darauf, dass er nicht steinhart gefriert, sondern noch gut formbar bleibt. Eine ausreichende Kühlung ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Weiterverarbeitung.

Schritt 4: Backofen vorheizen und Teig vorbereiten

Den Ofen richtig einstellen: Heizen Sie Ihren Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Es ist wichtig, dass der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht hat, bevor Sie die Plätzchen hineinschieben, um eine gleichmäßige Backzeit und Bräunung zu gewährleisten.

Während der Ofen vorheizt, bereiten Sie Ihre Arbeitsfläche vor. Bestäuben Sie diese leicht mit etwas Mehl, um zu verhindern, dass der Teig kleben bleibt. Legen Sie außerdem zwei Backbleche mit Backpapier aus, damit Sie die ausgestochenen Engelsaugen direkt darauf platzieren können.

Teig portionieren: Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und teilen Sie ihn gegebenenfalls in zwei Hälften. So lässt sich der Teig einfacher handhaben und Sie vermeiden, dass die andere Hälfte zu schnell warm wird, während Sie die erste bearbeiten. Bewahren Sie die nicht verwendete Teighälfte weiterhin kühl auf.

Schritt 5: Teig ausrollen und Kekse ausstechen

Das richtige Ausrollen: Rollen Sie den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz vorsichtig aus. Versuchen Sie, eine gleichmäßige Dicke von etwa 0,5 cm zu erreichen. Eine konsistente Dicke sorgt dafür, dass alle Plätzchen gleichzeitig gar werden und keine zu dünnen Ränder verbrennen.

Kekse ausstechen: Verwenden Sie einen runden Ausstecher von etwa 3-4 cm Durchmesser, um die Basisplätzchen auszustechen. Platzieren Sie die ausgestochenen Formen mit etwas Abstand zueinander auf den vorbereiteten Backblechen. Der Teig wird beim Backen nur leicht aufgehen, benötigt aber dennoch etwas Platz.

Die Löcher formen: Für die Oberseiten der Engelsaugen stechen Sie ebenfalls runde Kekse aus. In der Mitte jedes zweiten Kekses stechen Sie dann ein kleineres Loch. Hierfür eignet sich ein kleinerer Ausstecher, ein Apfelentkerner, der Stiel eines Kochlöffels oder sogar ein breiter Strohhalm. Die präzisen Löcher sind charakteristisch für die Optik der Engelsaugen.

Restteig verwerten: Sammeln Sie die Teigreste sorgfältig ein, verkneten Sie sie kurz und rollen Sie sie erneut aus. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. Achten Sie darauf, den Teig dabei nicht zu stark zu erwärmen oder zu lange zu bearbeiten. Bei Bedarf legen Sie den Restteig nochmals kurz in den Kühlschrank.

Schritt 6: Engelsaugen backen und abkühlen lassen

Backzeit beachten: Schieben Sie die Backbleche nacheinander in den vorgeheizten Ofen. Die Backzeit beträgt in der Regel 10-12 Minuten. Behalten Sie die Plätzchen im Auge, da jeder Ofen anders heizt und die Kekse schnell von “leicht goldbraun” zu “zu dunkel” wechseln können.

Die perfekte Bräunung: Die Engelsaugen sollten am Rand leicht goldbraun sein, während die Mitte noch hell erscheint. Dies deutet darauf hin, dass sie perfekt gebacken sind und ihre zarte Konsistenz behalten haben. Vermeiden Sie zu starke Bräunung, um den feinen Buttergeschmack nicht zu überdecken.

Abkühlen lassen: Nehmen Sie die gebackenen Engelsaugen aus dem Ofen und lassen Sie sie zunächst für ein paar Minuten auf dem Backblech liegen. In diesem Zustand sind sie noch sehr zerbrechlich. Anschließend heben Sie die Plätzchen vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter und lassen sie dort vollständig auskühlen.

Warum vollständiges Abkühlen wichtig ist: Das vollständige Abkühlen ist essenziell, bevor die Plätzchen gefüllt werden. Warme Kekse würden die Marmelade schmelzen lassen und sie unansehnlich machen. Geduld an dieser Stelle zahlt sich für das Endergebnis aus und bereitet die Kekse optimal auf die Füllung vor.

Schritt 7: Füllen und kunstvoll dekorieren

Die richtige Marmelade wählen: Sobald die Unterteile und die Oberteile mit Loch vollständig abgekühlt sind, können Sie mit dem Füllen beginnen. Erwärmen Sie die Konfitüre oder Marmelade Ihrer Wahl leicht in einem kleinen Topf oder kurz in der Mikrowelle. Eine leicht flüssigere Konsistenz erleichtert das Bestreichen.

Bestreichen Sie die flachen Keksunterteile großzügig mit der erwärmten Marmelade. Achten Sie darauf, nicht zu viel Marmelade zu verwenden, damit sie beim Zusammensetzen nicht überquillt. Die Marmelade sollte bis fast zum Rand reichen, um später schön sichtbar zu sein.

Zusammensetzen der Engelsaugen: Legen Sie anschließend vorsichtig die Keks-Oberteile mit dem ausgestochenen Loch auf die marmeladenbestrichenen Unterteile. Drücken Sie sie sanft an, sodass die Marmelade durch das Loch leicht hervorquillt und ein schönes, farbiges Auge bildet.

Der letzte Schliff – Puderzucker: Zum krönenden Abschluss bestäuben Sie die fertig gefüllten Engelsaugen großzügig mit Puderzucker. Verwenden Sie hierfür ein feines Sieb, um eine gleichmäßige und zarte Schicht zu erhalten. Dies verleiht den Engelsaugen ihr klassisches, winterliches Aussehen und eine zusätzliche Süße.

Tipp zum Servieren: Lassen Sie die Engelsaugen, sobald sie gefüllt und bestäubt sind, noch kurz ruhen. So kann die Marmelade etwas anziehen und der Puderzucker sich setzen. Servieren Sie sie frisch gebacken zu einer Tasse Kaffee, Tee oder warmer Milch. Ein genussvoller Abschluss für jedes Abendessen oder als süße Überraschung am Nachmittag.

Profi-Tipps für Engelsaugen

Die Butter macht den Unterschied: Verwenden Sie stets hochwertige Butter und achten Sie darauf, dass diese wirklich zimmerwarm ist. Das ist entscheidend für die Cremigkeit und Geschmeidigkeit des Teigs. Eine gute Butter sorgt für einen unvergleichlich zarten und mürben Keks, der auf der Zunge zergeht.

Mehl vorsichtig einarbeiten: Überkneten Sie den Teig nicht. Sobald das Mehl gerade eben eingearbeitet ist und ein homogener Teig entstanden ist, hören Sie auf zu kneten. Zu viel Kneten entwickelt das Gluten und macht die Kekse zäh statt mürbe. Das ist ein goldener Tipp für jeden Mürbeteig.

Kühlzeit einhalten: Die Ruhezeit des Teigs im Kühlschrank ist kein optionaler Schritt. Sie festigt die Butter, erleichtert das Ausrollen und verhindert, dass die Plätzchen beim Backen ihre Form verlieren. Planen Sie diese Zeit unbedingt ein, um perfekte Engelsaugen zu erhalten.

Perfekte Füllung: Erwärmen Sie die Marmelade leicht, bevor Sie sie auf die Kekse streichen. So lässt sie sich besser verteilen und fließt schöner in die Vertiefung. Achten Sie darauf, eine Marmelade mit gutem Fruchtgeschmack und nicht zu flüssiger Konsistenz zu wählen.

Gleichmäßiges Backen: Drehen Sie das Backblech gegebenenfalls während des Backvorgangs einmal, um eine gleichmäßige Bräunung zu gewährleisten. Jeder Ofen hat seine Eigenheiten, und dies hilft, alle Plätzchen perfekt goldbraun zu backen. Beobachten Sie die Kekse genau, um den idealen Zeitpunkt abzupassen.

Puderzucker-Trick: Bestäuben Sie die Engelsaugen erst kurz vor dem Servieren mit Puderzucker. Besonders wenn die Marmelade noch frisch ist, kann der Puderzucker sonst Feuchtigkeit ziehen und unschön aussehen. Für einen besonders feinen Überzug verwenden Sie ein sehr feines Sieb.

Serviervorschläge für Engelsaugen

Dekoration

Festlicher Auftritt: Die Engelsaugen selbst sind durch ihre Puderzucker-Bestäubung und die farbige Marmeladenfüllung schon eine Augenweide. Für einen noch festlicheren Look arrangieren Sie sie auf einer eleganten Etagere oder einer hübschen Kuchenplatte. Ein paar frische Beeren oder Minzblättchen können als kleiner Farbtupfer dienen.

Personalisierte Akzente: Bieten Sie verschiedene Füllungen an und kennzeichnen Sie diese eventuell mit kleinen Fähnchen, um Ihren Gästen die Wahl zu erleichtern. Eine kleine Schleife aus Bakers Twine um gestapelte Kekse gebunden, macht sie zu einem charmanten Hingucker.

Beilagen

Kaffee- und Teezeit: Engelsaugen sind der klassische Begleiter zu einer frisch gebrühten Tasse Kaffee, einem aromatischen Schwarztee oder einem würzigen Früchtetee. Die Süße der Plätzchen harmoniert perfekt mit der leichten Bitterkeit des Kaffees oder den Noten des Tees. Sie sind eine ideale Ergänzung für die gemütliche Kaffeerunde am Nachmittag.

Warme Getränke: Besonders in der kalten Jahreszeit schmecken sie hervorragend zu einem Glas heißer Milch, einem Kakao mit Sahne oder sogar einem Glühwein. Die winterlichen Gewürze im Glühwein unterstreichen die festliche Note der Plätzchen. Sie passen auch wunderbar zu einem Glas hausgemachten Punschs.

Kreative Servierideen

Plätzchenbuffet: Arrangieren Sie die Engelsaugen als Teil eines größeren Plätzchenbuffets, gemischt mit anderen Weihnachtskeksen wie Vanillekipferln, Zimtsternen und Spritzgebäck. Ein vielfältiges Angebot begeistert jeden Gast und lädt zum Probieren ein.

Süßes Mitbringsel: Verpacken Sie eine kleine Auswahl der Engelsaugen in hübschen Cellophantütchen oder kleinen Dosen und verschenken Sie sie. Selbstgemachte Geschenke kommen immer gut an und zeigen Wertschätzung. Sie sind eine süße Aufmerksamkeit für Freunde, Familie oder Gastgeber.

Dessert-Komponente: Obwohl sie klassisch als Gebäck dienen, können Engelsaugen auch eine reizvolle Komponente in einem Dessert sein. Zerbröselt über Vanilleeis oder als knusprige Einlage in einem Schichtdessert mit Joghurt und Früchten bieten sie eine unerwartete Textur und Süße. Weitere Dessert-Inspirationen finden Sie hier.

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Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Die richtige Dose: Um die Zartheit und den Geschmack Ihrer Engelsaugen optimal zu bewahren, ist die Wahl der richtigen Aufbewahrung entscheidend. Lagern Sie die vollständig abgekühlten Kekse in einer luftdichten Keksdose. So bleiben sie vor Feuchtigkeit und Fremdgerüchen geschützt.

Haltbarkeit: Bei korrekter Lagerung in einer Blechdose an einem kühlen, trockenen Ort behalten die Engelsaugen ihre Frische und ihren Geschmack für bis zu zwei Wochen. Stapeln Sie die Kekse gegebenenfalls mit Backpapierlagen dazwischen, um ein Aneinanderkleben der Marmelade zu verhindern.

Feuchtigkeit vermeiden: Achten Sie unbedingt darauf, dass die Engelsaugen vor dem Verpacken komplett ausgekühlt sind. Warme Kekse würden Kondenswasser in der Dose bilden, was sie weich und unappetitlich machen würde. Dies ist ein häufiger Fehler, der die Haltbarkeit erheblich verkürzt.

Einfrieren

Vorbereitung zum Einfrieren: Engelsaugen eignen sich hervorragend zum Einfrieren, wenn Sie eine größere Menge gebacken haben oder sie für einen späteren Zeitpunkt vorbereiten möchten. Legen Sie die vollständig abgekühlten und ungefüllten Kekshälften in einer einzigen Schicht auf ein Backblech und frieren Sie sie für etwa eine Stunde an.

Luftdicht verpacken: Sobald die Kekshälften angefroren sind, können Sie sie in geeignete Gefrierbeutel oder luftdichte Gefrierbehälter umfüllen. So verhindern Sie, dass die Kekse aneinanderkleben und sich später einzeln entnehmen lassen. Drücken Sie möglichst viel Luft aus den Beuteln, um Gefrierbrand zu vermeiden.

Haltbarkeit im Gefrierfach: Im Gefrierschrank bleiben die Engelsaugen, sowohl als Teig als auch fertig gebacken (ungefüllt), bis zu drei Monate lang frisch. Dies ist eine wunderbare Methode, um immer einen Vorrat an köstlichen Plätzchen parat zu haben, ohne ständig neu backen zu müssen.

Aufwärmen

Schonendes Auftauen: Um eingefrorene Engelsaugen wieder zu genießen, tauen Sie die gewünschte Menge einfach über Nacht im Kühlschrank auf. Alternativ können Sie sie auch bei Zimmertemperatur auftauen lassen, was in der Regel 1-2 Stunden dauert. Vermeiden Sie das Auftauen in der Mikrowelle, da dies die Textur beeinträchtigen kann.

Der letzte Schliff: Sobald die Kekse aufgetaut sind, können Sie die Unterteile mit frischer Marmelade füllen und die Oberteile daraufsetzen. Bestäuben Sie sie dann nochmals großzügig mit Puderzucker, um ihnen ihr frisches Aussehen und die volle Süße zurückzugeben. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken.

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum werden meine Engelsaugen nach dem Backen hart oder zäh?

    Ursache für Zähigkeit: Ein häufiger Grund für zu harte oder zähe Engelsaugen ist das Überkneten des Teigs. Wenn Mürbeteig zu lange geknetet wird, entwickelt sich das Gluten im Mehl zu stark. Dies führt dazu, dass die Kekse nach dem Backen nicht mehr mürbe, sondern eher gummiartig werden. Auch zu viel Mehl im Teig kann zu einer trockenen, harten Konsistenz führen.

    Lösung und Prävention: Achten Sie darauf, das Mehl nur so lange wie nötig zu verkneten, bis sich alle Zutaten gerade eben zu einem homogenen Teig verbunden haben. Verwenden Sie am besten einen Teigschaber oder die niedrigste Stufe Ihres Mixers. Zudem ist die Qualität der Butter entscheidend; zimmerwarme, hochwertige Butter trägt wesentlich zur Zartheit bei. Halten Sie sich genau an die Mengenangaben, um das optimale Verhältnis von Fett und Mehl zu gewährleisten.

  2. Wie verhindere ich, dass die Marmelade beim Backen ausläuft oder hart wird?

    Marmeladen-Auswahl ist wichtig: Das Auslaufen oder zu hart werden der Marmelade ist ein bekanntes Problem. Oft liegt es an der Konsistenz der Marmelade selbst. Zu flüssige Füllungen kochen beim Backen über oder weichen den Teig auf. Zu zuckerhaltige Marmeladen können karamellisieren und fest werden. Wählen Sie eine Konfitüre mit einem hohen Fruchtanteil und einer festeren Konsistenz.

    Der richtige Zeitpunkt: Der wichtigste Tipp ist, die Engelsaugen *ohne* Marmelade zu backen und sie erst nach dem vollständigen Abkühlen zu füllen. Dies verhindert nicht nur das Auslaufen, sondern auch, dass die Marmelade beim Backen ihre Farbe und ihren frischen Geschmack verliert oder hart wird. Dadurch erhalten Sie perfekt aussehende und schmeckende Engelsaugen, die ihre fruchtige Füllung optimal zur Geltung bringen.

  3. Kann ich den Engelsaugen-Teig vorbereiten und später backen?

    Teig vorbereiten: Ja, der Engelsaugen-Teig eignet sich hervorragend zur Vorbereitung. Sie können den fertigen Teig, fest in Frischhaltefolie gewickelt, für bis zu 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Achten Sie darauf, ihn vor der Verarbeitung etwa 15-20 Minuten bei Raumtemperatur stehen zu lassen, damit er wieder etwas geschmeidiger wird.

    Teig einfrieren: Für eine noch längere Vorratshaltung können Sie den Teig auch einfrieren. Formen Sie ihn zu einer flachen Scheibe, wickeln Sie ihn doppelt in Frischhaltefolie und dann in Aluminiumfolie ein. So hält er sich im Gefrierfach bis zu drei Monate. Zum Auftauen lassen Sie ihn einfach über Nacht im Kühlschrank liegen und verarbeiten ihn am nächsten Tag wie gewohnt. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie in der Weihnachtszeit backen und Zeit sparen möchten.

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Engelsaugen Das Beste Rezept

Wenn der Duft von frisch gebackenen Plätzchen durch die Wohnung zieht und die Vorfreude auf die bevorstehenden Feiertage ins Unermessliche steigt, sind es oft die Engelsaugen, die das Herz höher schlagen lassen. Ihre charakteristischen kleinen Vertiefungen, gefüllt mit köstlicher Marmelade, sind nicht nur ein wahrer Augenschmaus, sondern auch eine Einladung an die ganze Familie, gemeinsam in der Küche zu zaubern.

  • Author: Sara
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 62 Minuten
  • Yield: 10 Portionen 1x
  • Category: Dessert
  • Method: Backen
  • Cuisine: Deutsch
  • Diet: Vegetarisch

Ingredients

Scale

Zutaten für Engelsaugen

  • 250 g Butter: Für einen zarten Teig. Verwenden Sie bei Bedarf auch Margarine.
  • 125 g Puderzucker: Für die Süße. Alternativ kann auch Honig verwendet werden.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Für das besondere Aroma.
  • 1 Ei: Bindet die Zutaten. Vegane Alternativen wären ein Esslöffel Apfelmus oder ein Chia-Ei (1 EL Chiasamen mit 3 EL Wasser).
  • 350 g Weizenmehl: Sorgt für die richtige Konsistenz. Vollkornmehl kann ebenfalls verwendet werden, was den Keksen eine nussige Note verleiht.
  • 1 Prise Salz: Betont den Geschmack.
  • Konfitüre oder Marmelade: Für die Füllung, klassisch wird Himbeermarmelade verwendet, aber auch Aprikosen- oder Erdbeermarmelade sind köstliche Alternativen.
  • Puderzucker zum Bestäuben: Für die finale Dekoration.

Instructions

Zubereitung der Engelsaugen

  1. 1. Teig zubereiten: In einer großen Schüssel die weiche Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker cremig schlagen. Das Ei hinzufügen und gut vermischen.
  2. 2. Mehl mischen: Das Mehl und die Prise Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Achten Sie darauf, nicht zu lange zu kneten, damit der Teig zart bleibt.
  3. 3. Teig ruhen lassen: Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Dies hilft, die Aromen zu entfalten und erleichtert das Ausrollen.
  4. 4. Backofen vorheizen: Den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  5. 5. Teig ausrollen: Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,5 cm dick ausrollen.
  6. 6. Kekse ausstechen: Mit einem runden Ausstecher die Kekse ausstechen. In der Mitte jedes zweiten Kekses ein kleines Loch (z.B. mit einem kleineren Ausstecher oder einem Strohhalm) ausstechen, damit die Marmelade später sichtbar ist.
  7. 7. Backen: Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und für etwa 10-12 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind. Lassen Sie die Kekse auf dem Blech etwas abkühlen, bevor Sie sie auf ein Kuchengitter legen.
  8. 8. Füllen: Nach dem Abkühlen die Keksunterteile mit Marmelade bestreichen und die Keksoberteile mit Löchern darauflegen.
  9. 9. Dekorieren: Zum Schluss die fertigen ‘Engelsaugen’ mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Tipps für das beste Ergebnis:

  • Achten Sie darauf, die Zutaten bei Zimmertemperatur zu verwenden, um einen homogenen Teig zu erhalten.
  • Sie können auch Nüsse oder Mandeln in den Teig einarbeiten, um eine zusätzliche Geschmacksnote zu erhalten.
  • Serviervorschlag: ‘Engelsaugen’ sind ein idealer Begleiter zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Servieren Sie sie auf einer schönen Platte, vielleicht mit einer dekorativen Schleife oder einer Blume, um den festlichen Charakter zu unterstreichen. Diese Kekse sind auch perfekt für ein Plätzchenbuffet oder als süßes Mitbringsel zu Festen.
  • Variationen: Zusätzlich können Sie die ‘Engelsaugen’ mit verschiedenen Marmeladensorten variieren, um Abwechslung auf den Tisch zu bringen. Auch ein Beigefügen von gerösteten Mandelsplittern oder Schokoladenstückchen im Teig kann eine interessante Textur und Geschmack hinzufügen.

Lagerung und Haltbarkeit:

  • Die ‘Engelsaugen’ können in einer luftdichten Keksdose aufbewahrt werden, wo sie bis zu zwei Wochen frisch bleiben. Achten Sie darauf, dass die Kekse vollständig abgekühlt sind, bevor Sie sie lagern, um eine Feuchtigkeitsbildung zu vermeiden.
  • Für eine längere Haltbarkeit können Sie die Kekse auch einfrieren. Legen Sie sie dafür in eine Gefriertüte oder einen geeigneten Behälter. So bleiben sie bis zu drei Monate haltbar. Zum Verzehr einfach die Kekse über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und gegebenenfalls frisch mit Puderzucker bestäuben.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 0 kcal
  • Sugar: 0g
  • Sodium: 0mg
  • Fat: 0g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 0g
  • Fiber: 0g
  • Protein: 0g
  • Cholesterol: 0mg

Keywords: Engelsaugen, Plätzchen, Gebäck, Weihnachten, Backrezept, Marmeladenkekse, traditionell, Keksrezept, süß

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